Völlig unerwartet stand am heutigen sonnigen Sonntag das erste Heimspiel unserer drahtigen Dauerläufer auf dem Plan. Im Hinblick darauf, dass man seine teils etwas molligen Mannschaftskameraden besser erkennt, wenn alle die gleichen leuchtenden Leibchen tragen, begann am späten Vormittag unser zuverlässiger Zeugwart damit, die Vollständigkeit der figurbetonten Funktionsshirts zu prüfen, nachdem wir letzte Woche feststellten, dass das ein oder andere obligate Oberhemd wohl von glühenden Groupies entwendet wurde.

Trotz Konditions-, Koordinations- und Konstellations- (Harzverbot, Sunday bloody Sunday, Fangen, Werfen, Laufen) Problemen fanden sich zwölf ausgeschlafene Ausnahmesportler im heimeligen Heiligenwald ein. Ihr Ziel: die ersten beiden Punkte der noch jungen Saison unter Dach und Fach bringen. Allerdings standen diesem ambitionierten Ansinnen noch die robusten Rosenstädter namens VTZ 3 im Wege. Aus früheren schweißtreibenden Scharmützeln wussten wir, dass die Teams aus der Pfalz oft wahre Wundertüten in Sachen eingesetztem Personal darstellen.

Gut gelaunt mit voll besetzter Bank fieberten die motivierten Modellathleten diesem wichtigen Wettstreit entgegen. Punkt 1500 rief der renommierte Referee Kursatz die geübten Gladiatoren zum Gefecht. In den ersten Minuten konnte sich keine der noch frischen Fraktionen absetzen. Kurz vor der regeltechnisch bedingten zeitlichen Zäsur mit regenerativer Ruhepause gelang es allerdings unseren kämpfenden Kontrahenten, eine minimale Majorität zu erspielen (11:13).

Dynamisch und hellwach starteten die einheimischen Recken in die zweite Hälfte. Man war gewillt, auf unbeholfene Versuche, die luftgefüllte Lederblase mittels parabelförmiger Präzisionswürfe im gegnerischen Gehäuse unterzubringen, zu verzichten. Vielmehr sollte zielstrebiges Zusammenspiel der Schlüssel zum Erfolg sein. Dies wurde sowohl seitens der genialen Gold-Ager als auch der heranwachsenden, hoffnungsvollen Handballperspektivstars der HGI vollumfänglich realisiert. Ebenso trugen unsere beiden katzenähnlichen Keeper ihren nicht unerheblichen Anteil bei.

Somit konnten Eure Lieblinge in Grün einen hart umkämpften Sieg einfahren (28:26). Allez Les Verts!

 

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