Was passiert an dem Tag genau bzw. was kommt auf mich zu? Viele sind bei dem Thema sicher erstmal abgeschreckt und wissen nicht genau was an dem Tag zu erwarten ist. Daher möchten wir auf dieser Seite erläutern, wie das am 21.01.2018 bei unserer Typisierungsaktion ablaufen wird. Dies wird sich natürlich von anderen Typisierungsaktionen nicht groß unterscheiden:

  1. Im Eingangsbereich der Sporthalle findet ihr die MitarbeiterInnen der Stefan-Morsch-Stiftung. Wollt ihr euch typisieren lassen, bzw. erstmal unverbindlich informieren, könnt ihr die Personen dort gerne einfach ansprechen.
  2. Wenn ihr euch dann für eine Registrierung als Spender entschieden habt, bekommt ihr verschiedene Infomaterialen und eine Einverständniserklärung ausgehändigt. Diese Erklärung könnt ihr euch auch hier auf unserer Homepage schon mal anschauen. Die Einverständniserklärung inklusive des kleinen Fragebogen müsst ihr ausfüllen und bei einem der MitarbeiterInnen wieder abgeben.
  3. Nun wird bei euch mit einem kleinen Wattestäbchen eine Speichelprobe aus dem Mund (Abstrich an der Wangeninnenseite) entnommen. Das war es schon.
  4. Die Stefan-Morsch-Stiftung wird nun diese Speichelprobe im eigenen Labor analysieren (es werden ausschließlich HLA-Gewebemerkmale untersucht). Danach werden die Werte in anonymisierter Form ans ZKRD (Zentrales Knochenmarkspender-Register Deutschland) in Ulm gegeben, wo der weltweite Abgleich mit Patienten erfolgt.

Nun seid ihr als Spender registiert. Das ist doch echt leicht und mit keinerlei Aufwand verbunden.

Sollte es nun Übereinstimmungen der Gewebemerkmale mit einem Patienten geben, werdet ihr von der Stiftung nochmals persönlich kontaktiert und zur Kontrolle um eine Blutprobe gebeten. Stellt ihr euch dabei als genetischer Zwilling eines Patienten heraus, folgt eine ausführliche Aufklärung und ein kompletter Gesundheitscheck.
Dann kommt es - euer Einverständnis vorausgesetzt - zur Stammzell- oder Knochenmarkspende. Die Zellen werden dem Patienten übertragen und wenn alles gut geht, habt ihr mit der Spende ein Menschenleben gerettet.

Hoffentlich konnten wir euch nun etwas die Angst nehmen und ihr wisst was auf euch zukommt. Sollten dennoch Fragen offen sein, könnt ihr euch gerne an die Stefan-Morsch-Stiftung wenden. Entweder im Vorfeld (die Adresse zur Homepage mit den Kontaktdaten haben wir euch verlinkt) oder auch unverbindlich vor Ort.

 

 

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